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Turmhügelburg Lütjenburg

Aktuelles

Aktuelles 2017

Lütjenburger Aufbruch an der Turmhügelburg
02. und 03. September 2017

Der Herbst ist da und mit ihm die ganze Ernte eines arbeitsreichen Jahres. Schon früh wurden die Felder bestellt, um Getreide und Hülsenfrüchte anzubauen, auch Lein für Kleidung und Raps für Öl gediehen gut ihn diesem Jahr. Die meisten Beeren und Nüsse sind gepflückt und getrocknet – die Vorratskammern und Heuböden füllen sich und sorgen für eine gute Versorgung von Mensch und Vieh über den langen Winter.

Erntedank steht an.

Und Erntedank ist auch das große, zentrale Thema des Lütjenburger Aufbruchs an der Tumhügelburg Lütjenburg am 02. und 03. September 2017.
Hier können noch letzte Besorgungen bei den Händlern gemacht, bei Musik und Tanz das harte Jahr abgeschüttelt und bei den stimmungsvollen musikalischen Andachten in der kleinen Kapelle im Burghof für die reiche Ernte gedankt werden.
Für allerlei Kurzweil ist gesorgt – so findet in diesem Jahr bereits zum 2. Mal der Bardenwettstreit für jedermann statt. Als Preis winken wieder die Namensplakette des Siegers auf dem Bardenthron von Nienthal und ein speziell angefertigtes Kleinod.
Auch an die Kinder wurde gedacht – bei Ponyreiten und Rätseljagd kommt keine Langeweile auf, die Herren verfolgen die Schaukämpfen harter Söldner und Reitvorführungen der Schildknappen, während die Damen zu den zahlreichen Händlern schlendern und manche Kleinigkeit erstehen können.

Kommen Sie vorbei am
Samstag, 02.03.2017 von 11 – 19 Uhr und am
Sonntag, 03.09.2017 von 10 – 18 Uhr
und erleben sie das herbstliche, mittelalterliche Marktgeschehen.

Ihr Burgherr Eberhard von Bodendiek

Auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen;
… mittelalterliche Genüsse innerhalb des Geländes an der Burgschänke:
- „Turmhügelburger“: Wildfrikadelle gegrillt auf geraspeltem Rotkohl mit Preisselbeersenf im Brötchen,
- Flammlachs direkt vom Feuer mit Honig-Senfsoße im Brötchen
- Nackenbraten in Pfefferkruste mit Himbeersenf im Brötchen
- Bratwurst Thüringer Art mit Senf im Brötchen
- Hausgemachter Erbseneintopf mit Fleisch- und Wursteinlage (Samstag)
- Hausgemachte Lauchcremesuppe mit Gemüsestreifen, Krabben und Lachsklößchen
(Sonntag) oder
- Holsteiner Specksuppe mit Backobst, Gemüsestreifen und Rauchfleisch (Sonntag)

Alternativ für Kinder:
+ vegetarische Nudelpfanne nach „Art der Burgfrau“ Nudeln, verschiedene Gemüse, Quarkdip
+ Nudelpfanne nach „Art des Burgherren“ Nudeln mit Geflügelstreifen, süße Südfrüchte, versch. Gemüse in pikanter Käsesoße

… Unterhaltung und musikalische Untermalung: • "TriScurria
• "Drubadings"
• "Barde McKenzie"
• Die kessen Mini-Wikinger Ask und Embla von Beowulf
• Ponyreiten für Kinder
• Bogenschießen für Kinder
• Rätseljagd für Kinder

Der Förderverein hat auch 2017 den Eintritt nicht erhöht, das "Burgopfer" beträgt für Erwachsene 5,00 €, für Kinder ab 6 Jahren 3,00 €, für Mitglieder ist der Eintritt frei.
Parkplätze stehen im Gewerbegebiet Bunendorp in großer Zahl kostenlos zur Verfügung und sind ausgeschildert.

Mittelalter zum Erleben, Eintauchen und Anfassen – ein Besuch in der Turmhügelburg im schönen Nienthal lohnt sich immer!!

Wettstreit um den Bardenthron zu Lutjenburg

02. und 03. September 2017 auf der Turmhügelburg Lütjenburg

An alle Wortweberinnen und Verseschmiede, Geschichtenspinner und Balladensängerinnen!

auch in diesem Jahr findet auf der Turmhügelburg der Wettstreit der Erzählerinnen und Erzähler statt. Mitmachen kann jeder, der sich nicht scheut eine Geschichte vor Publikum vorzutragen.
Die Dauer des Beitrages sollte zwischen 8 und maximal 12 Minuten liegen und alle Teilnehmer sollten bereit sein, ihre Geschichte an beiden Markttagen zu erzählen.
Eine Jury entscheidet dann am Sonntag über die Gewinnerin oder den Gewinner.
Es winkt ein wertvoller und einzigartiger Preis!

So kommet zuhauf und erfüllt die Luft über Lütjenburgs Feldern mit

Liebesgeschichten und Mythen,
epischen Gedichten und Schlachtendramen,
Zaubermärchen und Legenden,
Lügengeschichten und wilden Wahrheiten.

Es sei!

Wikingerlager an der Turmhügelburg: Jonathan (8) wirft den Speer und bekommt dafür noch ein paar gute Tipps von Stefan Lösch (direkt dahinter).
Mit Speer, Axt und Bogen

06. Juni 2017, Ostholsteiner Zeitung, Text/Foto Andrea Seliger

Wikingerlager an der Turmhügelburg in Lütjenburg hatte erstmals Wettbewerb für Familien im Programm

Um das edle Horn von Nienthal zu gewinnen, kann man sich schon mal ein bisschen ins Zeug legen. Die Disziplinen: Speerwerfen, Axtwerfen, Bogenschießen. Doch der Held allein wird hier nichts: Der neue Wettbewerb im Wikingerlager an der Turmhügelburg in Lütjenburg ist für Familien.
Mit dem neuen Dreikampf will Burgherr Hartmut Eller alias Eberhard von Bodendiek den Sonntag noch ein bisschen spannender machen – am Sonnabend findet bereits traditionell der Einzelwettkampf statt. „Jetzt wollten wir auch mal was für die Familien machen.“ Und so wirft der achtjährige Jonathan aus Celle zum ersten Mal in seinem Leben einen Speer. Sein sechsjähriger Bruder hat sich für die Axt entschieden. „Also bleibt für mich Bogenschießen“, sagt Vater Christoph Schön und schlägt sich dabei für einen Anfänger erstaunlich gut. Die Teilnehmer, insgesamt neun Familien mit je drei Personen, sind ein gemischtes Völkchen: Pfingsturlauber wie die Schöns, die sich spontan angemeldet haben, aber auch solche, die selbst am Lager teilnehmen und mit ihren historischen Gewändern gleichzeitig Teil der Wikinger-Kulisse sind. Wie das Grüppchen aus Jörg Hamann, Tochter Johanna (10) und deren Freundin Dana (13).
Hamann, im Alltag Tischler, ist Schöpfer des „Tjostdrachen Torkel“, von dem aus sich Kontrahenten gegenseitig auf ungefährliche Weise gegenseitig ins Stroh schubsen können. Tochter Johanna war schon im Alter von sechs Wochen zum ersten Mal auf einem Mittelalter-Markt dabei. „Urlaub vom Alltag“, sind für Hamann solche Lager, „einfach mal raus, ohne E-Herd und Technik“. Er gehört außerdem zur Theatergruppe Midgard-Skalden, die regelmäßig in Haithabu auftritt. Dort spielen auch Kinder mit – und so trafen sich Johanna und Dana. „Wenn ich in der Schule davon erzähle, machen sich die meisten darüber lustig, aber das ist mir egal“, sagt die 13-Jährige über ihr Hobby. Und dass sie beim Wettbewerb mit dem Bogen glänzte, ist kein Zufall: „Ich bin in zwei Bogenschießclubs.“
Gut 100 Lager-Teilnehmer mit Zelten und Ständen sind diesmal dabei. „Wir haben so viel Zulauf, dass wir gar nicht alle aufnehmen können“, sagt Eller und achtet dabei auf die Authentizität. Die Besucher können natürlich kommen, wie sie wollen – wer im Lager wohnt, darf aber weder Plastikschüsseln noch Handys noch industriegefertigte Zigaretten herumliegen lassen. „Das ist okay“, findet Hamann. Damit es im Zelt trocken bleibt, setzt er auf doppelte Leinwand, auf dem Tisch draußen stehen getöpferte Schüsseln, Ren- und Schafsfelle machen die Sitzbänke weich und warm. Die Grenze der Authentizität ist für ihn das Diabetes-Set seiner Tochter, das immer sicht- und greifbar sein muss: „Das ist nicht verhandelbar“ – was aber auch noch nie nötig war.
Gewonnen hat das edle Horn von Nienthal übrigens die Wikinger-Familie Take aus Wilhelmshaven

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