"Von Hollingstedt bis zur Schlei –
der Archäologie und der Geschichte des Danewerks auf der Spur"
01.Februar 2012
Die "Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg in Lütjenburg e.V." setzt ihre "Vortragsreihe zur Archäologie und Geschichte" der Wintersaison 2011/12 fort. Unser nächster Vortrag findet statt am
im Hotel "Lüttje Burg"
hält Dr. Astrid Tummuscheit
(Archäologin, Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein)
einen Vortrag über
"Von Hollingstedt bis zur Schlei –
der Archäologie und der Geschichte des Danewerks auf der Spur"
Die mächtigen Wälle, Mauern und Gräben des Danewerks verlaufen auf einer Länge von etwa 35 Kilometern quer durch Schleswig-Holstein. Die Befestigung diente im Mittelalter vor allem der Verteidigung der Südgrenze des dänischen Reiches.
Heute stellen die einzigartigen Überreste dieser Anlage das größte archäologische Denkmal Nordeuropas dar.
Erstmals seit langer Zeit wurden in den Jahren 2010 und 2011 wieder Ausgrabungen am Danewerk durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein durchgeführt. Dabei wurden Überreste einer Toranlage entdeckt – wahrscheinlich das aus den Schriftquellen bekannte "einzige Tor". Die Geschichte des Danewerks, vor allem aber die Ergebnisse der neuen Ausgrabungen werden in dem Vortrag von Frau Dr. Astrid Tummuscheit vorgestellt.
Der Eintritt zu diesem hochinteressanten Vortrag ist wie üblich frei, wir freuen uns auf viele interessierte Besucher.
Parkmöglichkeiten auf dem Marktplatz oder auf dem Friedhofsparkplatz (hinter dem Hotel).
Ein Adventsmarkt mit historischem Fokus
28.November 2011, Ostholsteiner Zeitung
Musik empfing die Besucher an der Turmhügelburg

Mit mittelalterlicher Musik von Drehleier und Renaissance-Blockflöte empfingen Meike Lüßmann (links) und Katrin Runge die Besucher des Adventsmarktes in der Turmhügelburg.
Foto A. Gothsch
Eine ganz besondere Atmosphäre bot sich den Besuchern am Sonnabend beim mittelalterlichen Adventsmarkt in den Gebäuden und auf dem Gelände der Turmhügelburg im Lütjenburger Nienthal.

Barbara Baumgarten (links) und Melitta Knop boten unter anderem Stick-, Strick-, Filz- und Lederarbeiten sowie Kräutersäckchen und Körnerkissen an.
Foto A. Gothsch
Handwerker und Händler präsentierten nach alten Techniken gefertigte Waren, die von Schmuck über Haushaltsgegenstände und Dekorationsartikel aus Holz, Töpferwaren, Strick-, Stick- Filz-und Lederarbeiten bis hin zu Kräutersäckchen und Körnerkissen reichten. Neben den Händlern, die gern Einblicke in die Fertigung ihrer Produkte gaben, veranschaulichten die Frauen und Männer von "Bodendiecks Gesinde", die Stammbewohner der Burg, wie sich das Leben und Arbeiten im Mittelalter ungefähr abgespielt haben könnte. Für die dazu passende Musik sorgten Meike Lüßmann und Katrin Kunge aus Hamburg, die ihren historischen Instrumente, unter anderem der Drehleier, der Renaissance-Blockflöte, der Harfe oder der Rebec (eine frühere Form der Geige) ungewohnte, aber sehr wohlklingende Töne entlocken konnten. Am Abend folgte die Adventsandacht mit Lesungen aus der Luther-bibel und dem von Ralf Popken sowie dem Chor "Angli Clamant" gestalteten musikalischen Programm.
Das Zeidlerbeil wird weitergereicht
Die neue Bienenzucht, 01.September 2011
Von Matthias Wriedt,
24211 Schellhorn
Imkerwechsel an der Turmhügelburg Nienthal/Lütjenburg
Auch die diesjährigen Veranstaltungen an der Turmhügelburg Nienthal/Lütjenburg waren erneut ein Publikumsmagnet. Der Wettergott war den Besuchern und Mitwirkenden überwiegend hold.
Die Kapelle ist fertiggestellt und ein neu errichtetes Wirtschaftsgebäude am Rande der Anlage bietet die Möglichkeit zur Unterbringung von Gerätschaften. Die Sanitäranlagen sind nun auch dem großen Besucheransturm gewappnet.
Die Zeidlerei und das Bienenhaus haben viele Interessenten angezogen und zahlreiche Fragen mussten beantwortet
werden. Informationen wurden zum Beispiel zur Bienenbiologie und zur Imkerei gegeben. Besonders Kinder fanden es spannend, einmal in ein Bienen volk hineinschauen zu können. Immer wieder trifft man Menschen, die ein vertieftes Interesse haben und die auf die Angebote der Imkerschule aufmerksam gemacht werden können. Ansonsten kann man die Veranstaltungen als positive Imagewerbung für die Imkerei in unserem Land sehen.
Nach einigen Jahren des Mitwirkens und der Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen räume ich auf eigenen Wunsch das Feld. Im Jahr 2012 wird das Zeidlerbeil symbolisch an einen Nachfolger weitergereicht. Dieser wird bestimmt mit neuen Ideen und Projekten die Arbeit mit anderen Schwerpunkten fortsetzen.
Vor vierzehn Jahren habe ich meine Imkerei mit zwei Bienenvölkern begonnen, hatte inzwischen ohne irgendwelchen Zukauf weit über 40 Völker und bin jetzt wieder bewusst durch Verkauf bei zwei Bienenvölkern angelangt. Der Beruf und das Leben verlangen im Augenblick andere Prioritäten. Der Spaß an der Bienenhaltung, die mit einer jahrhundertlangen Tradition verbunden ist, bleibt mir im kleineren Rahmen erhalten.
In den nächsten Jahren ziehe ich mich daher fast gänzlich aus der praktischen Imkerei zurück. Ich werde mich auf die
Geschichte der Imkerei konzentrieren und arbeite zurzeit an einem Artikel über "Imkermeister in Schleswig-Holstein seit Ende des 19. Jahrhundert".
Meinem Nachfolger wünsche ich eine gute Hand mit eigenen Ideen und dem Vorstand des Trägervereins viel Erfolg bei der Weiterentwicklung des Museums.
















