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Bau einer Ramme

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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Arne Focke » Di 11. Aug 2009, 11:53

Kommenden Samstag bringe ich ein neues Nageleisen für die Burg mit, das vorhandene ist nur für Größen weit jenseits der Jesusnägel geeignet. Ich denke Größen von 6 und 8mm Stärke sind da angemessener.
Ich werde auch etwas Material dort lassen, falls einer von euch schon mal mit den Nägeln anfangen will. :twisted:
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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Arne Focke » Mo 17. Aug 2009, 17:23

Vergangenes Wochenende habe ich einen Probenagel mit dem neuen Nageleisen geschmiedet. Nageltechnisch steht einem Bau der Ramme also nichts im Weg.

Was einen Test der Ramme angeht, mir fiel im Video auf, daß die Eichenbohlen sehr knapp eingespannt waren.
Ich denke dadurch konnte das Holz seinen größten Vorteil, die langen Fasern, nicht wirklich ausspielen.
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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Umbra » Mo 17. Aug 2009, 17:39

.....weitere Gegenmaßnahmen der "Verteidiger" waren Puffer aus Leder, die zwischen Rammbock und Wand/Tor geschoben wurden. Die Angreifer konnten diese Puffer nur unter großen Verlusten entfernen (lagen unter Beschuss).
Desweiteren wurden an der zu erwartenden Bruchstelle von innen schwere Balken übergelegt. Also die wussten sich schon zu helfen um sich möglichst lange gegen eine Ramme zu verteidigen. Die Zeit spielte in diesem Fall für die Belagerten.
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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Hartmut » Di 18. Aug 2009, 14:23

Die Ramme sieht auf den Bildern ja recht beeindruckend aus. Mir stellt sich allerdings die Frage, wie man
so ein -- offensichtlich schweres -- Teil vor einem verteidigtem Burgtor in Stellung bringen will. Fehlt da nicht
noch soetwas wie eine Lafette?

So eine Ramme wäre allerdings ein schönes Schaustück.

viele Grüße
Hartmut
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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Arne Focke » Di 18. Aug 2009, 14:38

Mit vier Scheibenrädern sollte es kein Problem sein.
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Re: Bau einer Ramme

Beitragvon Umbra » Di 18. Aug 2009, 16:25

Ihr werdet lachen, das "Ding" haben wir mit 4 Leuten, ohne Räder, nur auf am Boden gelegte Holzbalken ca. 30m weit geschoben, ein Stück sogar Bergauf. Ging teilweise so schnell, dass wir direkt abbremsen mussten.
Ursprünglich wollten wir auch Räder unterbauen, aber da das Ding eh immer am selben Platz stehen wird, haben wir das dann sein lassen.
Im Normalfall kommen auch Räder dran. Bautechnisch kein Problem. Für ein Rad werden 3 Bretter (50cm x 50cm x 5cm) benötigt, diese abrunden und in 3 Lagen immer quer zu Maserung des Nachbarbrettes verleimen. Danach 4 Buchedübel (15cm x 3cm) durch alle Brettlagen schlagen (natürlich vorbohren). Zum Schluß die Achsbohrung bohren. Wenn man will kann man jetzt noch über die Lauffläche einen heißen Eisenring drüberziehen, ist aber nicht unbedingt notwendig. Material für das Rad nur Hartholz, Kiefer oder Fichte eignet sich nicht.
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